Hufrehe

30.05.2013 10:00 von Kristin Trede

In den meisten Fällen sind Vergiftungen ein Auslöser der Erkrankung, diese führen zu einer Entzündung des Hufbeinträgers. Durch zu kohlehydratreiches Futter, wie z.B. Getreide oder frisches Gras, kommt es zu einer Vermehrung bestimmter Bakterien im Darm des Pferdes. In der Folge sterben diese Bakterien ab und setzen Giftstoffe frei, die über das Blut unter anderem in die Kapillaren der Huflederhaut transportiert werden. Ebenso können Giftpflanzen, Pflanzenschutzmittel, Medikamente (Cortison!!), Wurmkuren, Infektionskrankheiten, hormonelle Erkrankungen und vieles mehr die Ursache sein.

Daneben gibt es die mechanisch ausgelöste Hufrehe, bei der Überlastung, vernachlässigte oder nicht fachgerechte Hufpflege eine Rolle spielen.

Das Seminarzentrum für Tiergesundheit OWL bietet 2013 zwei Seminare an, die sich mit den grundlegenden Ursachen und möglichen Vermeidungsstrategien der Hufrehe-Erkrankung befassen. Am 29.6.2013 referiert Frau Dr. rer. nat. Renate Vanselow zum Thema „Artgerechte Pferdeweide“. Am 19.10.2013 gibt Hufpflegerin Julia Schneider einen Überblick über die Funktionsweise der Hufe und Vermeidung und Heilung von Hufproblemen und –Erkrankungen. Für beide Seminare stehen noch Plätze zur Verfügung.

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Informationen über Pferde

15.04.2014 20:37 von Kristin Trede

Erkrankungen des Hufgelenks oder des „Hufrollen“-Komplexes

Eine der häufigsten Ursachen für die reiterliche Unbrauchbarkeit der Pferde sind chronische Hufgelenksentzündung und Erkrankungen der sogenannten „Hufrolle“. Oft führt die Unheilbarkeit zum Gnadenbrot oder in den Pferdehimmel.

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Neben ererbten oder angezüchteten Faktoren, Überbelastung, Übergewicht und nicht artgerechter Bewegung dürfte in der Mehrzahl der Krankheitsfälle die Hauptursache im Bereich des Hufes liegen. Dies muss nicht gleich ein sichtbarer Zwanghuf sein, der auf die inneren Strukturen des Hufes drückt und so Schmerzen und Entzündung auslöst. Häufig sind die zu enge Hufform oder andere Fehlentwicklungen gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

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30.05.2013 10:00 von Kristin Trede

Hufrehe

Bewegung ist das Lebenselixier des Pferdes – was aber tun, wenn die Hufrehe, eine der schmerzhaftesten Erkrankungen des Bewegungsapparates, das Pferd „ausbremst“? Welche Faktoren begünstigen diese Erkrankung, wie kann ich vorbeugen? Gibt es noch eine Chance auf ein gutes Pferdeleben?

 

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24.03.2013 09:37 von Kristin Trede

Tipps zum Fellwechsel beim Pferd

  In Abhängigkeit von der Dauer der Tageshelligkeit beginnt im Januar/Februar bei Pferden der Fellwechsel – das plüschige Winterfell, das gegen eisige Temperaturen schützt, wird durch das feinere, dünnere und luftdurchlässigere Sommerfell ersetzt.

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Diese Höchstleistung des Organismus fordert dem Stoffwechsel der Tiere Einiges ab, müssen doch einerseits die Haare abgeworfen werden, andererseits neue Haare gebildet werden. Pferde sind in dieser Zeit besonders anfällig für Infekte wie Husten und Erkältung, können aber auch mit Verdauungsstörungen reagieren. Manchmal haben sie in dieser Zeit vermehrt angelaufene Beine oder Mauke. Mit geeigneten Maßnahmen können Sie Ihr Tier gut durch diese Zeit bringen

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14.01.2011 00:00 von Ricarda Dill

Hinweise zur Entwurmung beim Pferd

tl_files/DSC_0072.JPGDie sog. Wurmkur ist ein stark wirksames Medikament, das Ihr Tier nur bekommen sollte, wenn es tatsächlich Würmer hat. In anderen Fällen ist das Entwurmungsmedikament eine überflüssige Belastung des Organismus mit Medikamenten. Es gibt außerdem keine vorbeugende Behandlung gegen Würmer.

 

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